Samstag 11.10.2008 Tour de Tirol Nordic-Walking Festival in Söll/Tirol
Am Freitag 10.10.2008 fuhren wir (Sabine, Gerhard und ich) mit dem Auto los. Die Fahrt war angenehm - ausser den üblichen Baustellen auf der A8 - keine Probleme. Die Mittagspause verbrachten wir im Weisswurstglöckerl in Schliersee. Nach einem weiteren Abstecher in Rosenheim kamen wir um 17:00 Uhr in unserer Pension in Söll an.
Wir wurden wie immer herzlich aufgenommen und bezogen unsere Zimmer.
Um 18:00 Uhr liefen wir eine Runde durch den Ort.
Nach einem guten Abendessen bei "Giovanni"
gingen wir relativ früh ins Bett, damit wir fit für den Berg sind. | |
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 | Am Samstag Morgen strahlte uns die Hohe Salve an. Blauer Himmel, Sonne, noch ein bißchen frisch, aber das wird noch. | |
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Um 9:00 holten Sabine und ich unsere StartNr. ab. Sabine hatte 27 und ich 28
Leider hat das mit der Voranmeldung nicht hingehauen, so durften wir statt 7,00 Euro 10,00 Euro zahlen.
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Unser Start war um 11:30 Uhr im Dorfzentrum von Söll.
Um 10:45 machten wir 3 uns auf Richtung Startbereich. Dort war schon einiges los. Die Sonne schien und es war so um 20 Grad warm
Da der Kaisermarathon, vor uns startete, der Helikopter vom ORF aber Verspätung hatte, verzögerte sich das ganze um 20 Min.
Der Moderator für die Läufe war ganz aus dem Häuschen, wie viel doch hier los war und wie toll die Stimmung ist.
Als der Heli endlich da war, ging es los.
Die Marathonläufer starteten, und wurden jubelnd von den Zuschauern angefeuert.
Nach einer kurzen Schleife von 7 km im Söller Dorf kamen diese hier am Start nochmals vorbei. Als der letzte Marathonläufer durch war, waren wir an der Reihe.
Inzwischen wurde der ganze Startbereich der Marathonläufer schon wieder abgebaut. | |
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beim lockern vor dem Start | Sabine vor dem Start | der Berg kann kommen, ich bin bereit! | |
 | Startbereich
+
der 1. Marathonläufer bei KM 7 |  | |
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Der Moderator begrüßte als Prominenteste Teilnehmerin die Eva Dollinger Olympiateilnehmerin in Peking.
Endlich der Startschuss.
Da ich als Flachlandtiroler gegen Bergziegen keine Chance hatte, plante ich einen gemütiichen Berglauf zu nordic-walken.
Zu Beginn machten sich 2 eilige gleich davon.
Ich lag so in der vorderen Gruppe, und nordic-walkte eine Weile neben der Olympionikin.
Aber das Tempo war mir doch etwas zu langsam.
Der 1. KM ging vom Dorfzentrum zur Gondelbahn .
Am Hallenbad ging die Strecke der Marathonläufer links ab und wir mußten weiter gerade aus.
Leider hatte der Veranstalter vergessen die Strecke der Nordic-Walker zu kennzeichnen.
Die 2 eiligen waren nicht mehr zu sehen,
und hintermir eine lange Schlange von Nordic-Walkern.
Es waren ca. 300 Nordic-Walker Teilnehmer
Da ich mich vom Skifahren ein bisschen auskenne, wusste ich wie ich zur Rodelbahn kam.
Die Strecke war aus Schotter und Sand, und hatte viele Gatter die zu öffnen waren.
Die erste Verpflegungsstelle kam, aber es gab nur Wasser und ein rotes Getränk.
Ich war doch überrascht wie gut ich mit der Strecke klar kam.
Je höher ich kam, um so mehr Wanderer mußte ich überholen.
Vor mir waren jetzt auch noch 2 mit StartNr., ob das die vom Start waren? keine Ahnung.
Langsam kam ich näher und bis zum 1. Ziel (Hexenwasser) hatte ich beide eingeholt.
Nach ca. 41 Min. war ich auf 1140 mtr.
Aber ich sah keinen Streckenposten und keine Streckenmarkierung.
Wo geht es weiter?
Lt meiner Kenntnis geht das Hexenwasser über die Stöcklalm (da lag ich aber falsch),
da neuerdings die Gründlalm auch dazu gehört.
Sabine und ich hatten mit Gerhard ausgemacht, er soll an der Stöcklalm auf uns warten.
Ich wartete auf die 2 hintermir und die meinten auch die Strecke geht über die Marathonstrecke weiter.
Ich lief noch ein Stückchen mit bis an so einen gelben Werbedurchgang, aber es interessierte sich niemand für uns.
Da ich aber etwas zu trinken brauchte, machte ich kehrt und lief auf die andere Seite vom Berg Richtung Stöcklalm. Naja pech gehabt, auf halben Weg kam mir Gerhard entgegen, und reichte mir meine Getränkeflasche.
Nach einem kurzen Plausch, nordic-walkte ich wieder zurück zur Gründlalm.
Endlich war auch jemand an dem gelben Durchgang und lotzte die Teilnehmer in die richtige Richtung.
Nach so ca. 10 Min Streckenchaos, war ich nun endlich auf dem Weg zum 2. Ziel die Hohe Salve.
Die Strecke war jetzt parallel zur Marathonstrecke und siehe da es gab jetzt sogar eine Streckemarkierung.
Die Strecke ging zuerst in Serpentinen den Berg hoch.
Dannach querfeld ein über Stock und Stein.
Auf ca. 1600 mtr. gab es nochmal eine Verpflegungsstelle | |
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Verpflegungsstelle auf ca. 1600 mtr. | da unten liegt Söll und da kam ich her | da darf ich noch rauf | |
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im Winter ist das eine schwarze Abfahrt der Ski-Läufer | | | so sah der Streckenbelag aus | |
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Schritt für Schritt kam ich dem Gipfel näher. Ich konnte noch einige Wanderer und Nordic-Walker überholen.
Aber die Aussicht hier oben bei dem Wetter das ist genial.
Ca. 300 Mtr. vor dem Ziel kam mir Sabine entgegen. Sie hatte sich entschieden nach der 1. Zielankunft die Gondel zu nehmen.
Ich hatte noch eine Kurve vor mir und dann den Stich ins Ziel.
Nach 1. Std. 46 Min. und 45 Sek. war ich im Ziel angekommen.
Als Anerkennung gab es eine Söller Sonne.
Leider durften die Nordic-Walker, nicht in das Finischer Zelt, (nur für Marathonläufer) das mit Erdinger Alkoholfrei Bier und Obst da stand.
Für uns gab es Wasser und von der Sonne gewämtes Coke. | |
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Zielbereich | ich habe es geschaft. Mein Ziel war unter 2 Std. | Blick in die Ferne, + ein Gruß aus 1829 mtr. an Dieter + Karin vom Teufelslauf! | |
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Für jeden Anderen war der Lauf beendet, aber nicht für mich!
Ich hatte zwar eine Fahrkarte für die Gondel, war im Startpreis dabei, aber ich hatte keinen Bock zu fahren.
Nach dem der 1. Marathonläufer im Ziel war, machte ich mich wieder auf den Rückweg
Sabine und Gerhard fuhren mit der Gondel und warteten auf der Gründelalm auf mich. | |
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Der 1. Marathonläufer kam ins Ziel, und das ORF war live mit dem Heli dabei. | |
Auf meinem Rückweg wollte ich den Marathonläufern nicht im Wege stehen, also nordic-walkte ich unterhalb der Strecke.
Es waren noch viele Marathonläufer unterwegs.
Ob die alle ankommen, andererseits hatten sie schon 40 km in den Knochen.
Meinen Respekt haben sie auf alle Fälle.
Auf der Strecke war noch einiges los, Marathonläufer, Wanderer, Nordic-Walker Baufahrzeuge und Traktoren.
Auf der Gründelalm machte ich noch einmal Zwischenstopp. Sabine gab mir meine Getränkeflasche.
Im Schatten wurde es schon ein wenig frisch und ich machte mich auf den Weg nach unten.
Unterwegs machte ich noch einige Bilder von der Umgebung. | |
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Blick auf Söll von der Rodelbahn | Blick auf den Wilden Kaiser | Wasserfall | |
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 | An der Gondelbahn kam mir diese Kuh in den Weg.
Nach 1 Std. 30 Min. bin ich in unserer Pension angekommen.
Nach 10 Min warten mit dem Blick aufs Grüne, kamen auch Sabine und Gerhard.
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Den Abend haben wir bei Giovanni ausklingen lassen.
Am Sonntag den 12.10.2008 fuhren wir mit dem Auto wieder nach Hause.
Fazit:
Es war ein wunderschöner Kurzaufenthalt in Söll, das Wetter war perfekt, die Strecke genial. Es hat Spaß gemacht!
Ob ich mal wieder an so einem Festival teilnehme, weiss ich noch nicht, dass es im Nordic-Walking keine Zeit genommen wird ist ja noch o.k. (kann jeder selber stoppen) aber wenn ich nicht mal die Strecke markiert bekomme, habe ich so meine Zweifel. | |
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